Google verschärft Bewertungsrichtlinie: Quoten und Tablets verboten

Das Tablet an der Kasse ist verboten, die Prämie für 20 Bewertungen auch. Was Google jetzt als Manipulation wertet und was weiter erlaubt ist.

Das Wichtigste: Google hat am 16. und 17. April 2026 die Richtlinie gegen „Rating Manipulation" verschärft. Ausdrücklich verboten sind Bewertungsquoten für Mitarbeiter, Bewertungs-Kioske oder Firmen-Tablets im Geschäft, das Filtern unzufriedener Kunden vor der Bewertung, Anreize jeder Art und die Aufforderung, Mitarbeiternamen oder Keywords zu nennen. Bei Verstößen entfernt Google ganze Bewertungsblöcke und kann das Profil einschränken.

Plattform: Google   Thema: Bewertungen

Was ist jetzt ausdrücklich verboten?

  • Quoten: Mitarbeitern eine Zahl von Bewertungen vorgeben, die sie pro Woche einsammeln müssen.
  • Kioske und Tablets: Geräte im Geschäft, auf denen Kunden vor Ort bewerten.
  • Gating: Erst nach Zufriedenheit fragen und nur zufriedene Kunden zur Bewertung leiten.
  • Anreize: Rabatte, Gutscheine, Verlosungen oder Geschenke als Gegenleistung für eine Bewertung.
  • Vorgaben zum Inhalt: Kunden bitten, den Mitarbeiter, den Ort oder bestimmte Keywords zu nennen.

Was bleibt erlaubt?

Kunden nach dem Besuch um eine Bewertung zu bitten, ist ausdrücklich in Ordnung, solange jeder Kunde gefragt wird, es keine Gegenleistung gibt und der Kunde frei entscheidet, was er schreibt. Erlaubt sind der Bewertungslink, ein QR-Code auf Rechnung oder Karte, eine E-Mail nach dem Auftrag und die persönliche Bitte. Das Scannen eines QR-Codes am eigenen Handy des Kunden ist kein Kiosk.

Was solltest du jetzt tun?

Bewertungsprozess prüfen und alles streichen, was in die fünf Punkte oben fällt. Google gab an, 2025 rund 292 Millionen Bewertungen entfernt zu haben, und wertet seit 2024 Muster mit KI aus. Ein regelkonformer Sammelprozess bringt langfristig mehr Bewertungen, weil kein Block entfernt wird. Unser TapTag-System haben wir an die neue Richtlinie angepasst: Der Kunde scannt freiwillig am eigenen Handy, es gibt keine Quoten und keinen Anreiz für den Kunden.

Fazit

Sammelprozess auf Quoten, Tablets, Anreize und Namensvorgaben prüfen und streichen, sonst droht die Entfernung ganzer Bewertungsblöcke.

Quellen

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Tobias Frank — Inhaber Lokalbesucher GmbH

Verfasst von

Tobias Frank

Inhaber & Geschäftsführer · Lokalbesucher GmbH · 20 Jahre Erfahrung (Salesforce, Amazon, StepStone) ·

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